Israelisch- Deutsches
Wir hatten einen wunderbaren Abschieds- Vormittag in Jerusalem. Wolkenloser Himmel und Temperaturen um die 20 Grad - was wollte das Frühlingsherz mehr!? Wie es jedoch meist im Leben ist- wenn es am Schönsten ist, müsst du aufhören- sprich abreisen! Das nun ist von Israel aus so einfach nicht. Wir sind als Gruppe gereist. Das kann von Vorteil sein - oder auch nicht. Der Chef und ein weiterer Teilnehmer wurden von sehr freundlichen jungen Frauen zum getrennten Interview gebeten. Grund der Reise, Aufenthaltsorte, gekaufte Bücher /Waren sind so Themen dabei. Die beiden wurden "entlassen" und die Befrager trafen sich zum Informationsabgleich: Gab es Widersprüche in den Aussagen? Wenn ja , warum ? Danach beschäftigten sie sich mit jedem Einzelnen der Gruppe: Haben Sie den Koffer selbst gepackt? Hat sich jemand gebeten, etwas für ihn zu befördern? Haben Sie Geschenke erhalten ? Wo war das Gepäck während der Anreise zum Flughafen / seit dem Packen ? usw. , usw. Die ganze Prozedur dauerte für uns 21 Leute so ca. 1,5 Stunden... Die Israelis haben eben doch ein anderes Sicherheitsverständnis - aus schlimmen Erfahrungen heraus! Der Rest ist schnell erzählt: Patziger Lufthansa - Service, muffelige Kontrollen in Frankfurt , pünktliche Landung 23.10 Uhr in Dresden. "Ein Sprung - die Kälte hat mich wieder..."


