Dankbares ...

Montag, 28. Januar 2008

Am vergangenen Sonnabend stieg die Fete aus Anlass "100 Jahre Geli & Rainer". Wir danken allen Familienmitgliedern, Freunden und  Bekannten für die reichlichen Gaben und die Unterstützung die ganze Nacht hindurch ! Wir haben gestern erstmal alles "aufgearbeitet"... Die Stimmung war prächtig, trotz (oder vielleicht auch wegen?) ziemlicher Enge am Anfang. Einen angenehmeren Abend konnten wir uns nicht wünschen.Es war also ein ziemlicher Heimwehverstärker!    

Europäisches...

Donnerstag, 24. Januar 2008

Schon am Ä in der Überschrift ist es zu erkennen:Wir sind zurück in der Heimat. Für 2 Wochen leben wir mit unserem Vater und unseren Kindern,  treffen wir Freunde, genießen die Zeit mit unserem Hund und erledigen die tausend notwendigen (burokratischen) Dinge eines deutschen Staatsbürgers. Neues gibt es wieder ab 9. Februar. Also bis dahin!

Freundliches...

Dienstag, 22. Januar 2008

Das erste Schulhalbjahr neigt sich dem Ende. Alle Schueler hatten 'Exams' in fast allen Faechern. Gestern fanden die letzten statt - die Ferien beginnen offiziell am Freitag - und heute waren insgesamt 10(!) Schueler anwesend. Unvorstellbar in Europa/ Deutschland. Aber eben typisch 'Arabisch': Was soll ich nach der Pruefung noch in der Schule? Auch typisch Arabisch ist die Freude ueber Kleinigkeiten. Mit einer Fotocollage (noch dazu mit anspornenden Worten!) habe ich 'meinen' Englischlehrern wirklich eine echte Freude gemacht.OK, jetzt ruft erst einmal die Heimat...  

Sauberes

Montag, 21. Januar 2008

Nach 5 regenfreien Tagen sehen die Autos in Doha fast alle wieder 'zivilisiert' aus. Auch alle grossen Pfuetzen sind ausgetrocknet und es 'stiebt' schon wieder maechtig. Die Autowaescher hatten eine Bombemwoche ... Ich goenne es ihnen!

Koestliches...

Samstag, 19. Januar 2008

Es ist Sonnabend - und ich war trotzdem arbeiten. Mit einem Englischlehrer meiner Schule habe ich eine Fortbildung in der "Educational City" besucht. Es war inhaltlich den Vormittag wert. Aber  auch der Besuch in diesem Stadtteil war wieder einmal beeindruckend.

Trotzdem: genug von Arbeit , die Ueberschrift verspricht anderes. Wir waren danach noch gemeinsam essen. In einem aegyptischen Restaurant. Nach 5 Monaten hat mich endlich jemand ansatzweise in die Geheimnisse der Speisekarte eingefuehrt. Es war umwerfend. Wahlweise Huehnchen oder Lamm in absolut leckeren Saucen, gefuellte Weinblaetter und am Anfang ein Mutton- (Schaf-) Cremesueppchen- zum Liegenbleiben!

Dabei wird locker geschwatzt, die Finger sind das wichtigste Arbeitsinstrument und die Zeit vergeht wie im Fluge. Eine Klasse Erfahrung und eine gute Motivation fuer die letzte Arbeitswoche vorm Urlaub ...

Ueberwachendes...

Freitag, 18. Januar 2008

Ich bin seit heute morgen fuer eine Woche "Strohwitwer". Beim Transport meiner Frau zum Flughafen kam wieder dieses eigenartige Gefuehl hoch, dass wir eigentlich seit 18 Jahren ueberwunden und vergessen glaubten: das Gefuehl des Ueberwacht werdens und Ausgeliefert seins...

Um hier im Land arbeiten "zu duerfen" ist die komplette gesundheitliche Ueberpruefung und kriminaltechnische Erfassung faellig. Grosses Blutbild und Lunge roentgen, danach Fingerabdruecke- den kopletten Satz Finger + Handballen !

Und wenn ich dann das Land mal verlassen moechte, brauche ich ein amtliches Schreiben! Vorher ist es aber aeusserst ratsam, sich bei der Verkehrspolizei zu erkundigen, ob noch irgendwelche Strafzettel offen sind. Dafuer herrscht hier "Bringepflicht". Das heisst, im Falle eines Falles werde ich nicht informiert. Der Verstoss wird gespeichert mit meinen Personendaten und so muss ich fragen! Wenn  ich naemlich dann nichtsahnend auf dem Flughafen eintreffe und in den Urlaub fliegen will. wird mir das glatt verweigert. Zuerst muss ich zahlen! Fatale und noch verschaerftere Praktiken als in der "groessten DDR der Welt"...

Meine Frau ist puenklich abgeflogen und mir wird es naechste Woche auch gelingen !

Laufendes

Mittwoch, 16. Januar 2008

Der Alltag hier in Doha bietet wenig Abwechslung. Neben den grossen "Einkaufstempeln" ist die Corniche der Anziehungspunkt fuer die Menschen. 'Corniche' bedeutet soviel wie Strandpromenade. Jeder Ort ander Kueste des Ararbischen Golfes hat eine. Unsere hier in Doha ist aber schon ein wenig besonders. Mit 7 km Laenge bietet sie Joggern, Walkern und Spaziergaengern viel Raum. Dazu ist es der einzige Platz in der Stadt, wo man sich staubfrei bewegen kann.

Wir besuchen die Corniche taeglich. Bewegung an frischer ,sauberer Luft tut immer gut nach dem stundenlangen Aufenthalt in klimatisierten Raeumen. Dabei ergeben sich zwangslaeufig auch "Begegnungsbekanntschaften". Da ist z.B. folgender Typ: 2,00m gross, breitschultrig mit der Figur eines austrainierten Schwergewichtsboxers, Rasierklingen unter den Armen beim Laufen,schwarze Haare, schwarzer Vollbart,dunkle Sonnenbrille(auch ohne Sonne), blau-gruen-gelber Trainingsanzug. Mit finsterem Blick kommt er uns taeglich forschen Schrittes entgegen. Ausserlich die Inkarnation des Boesen, was er mit 99%iger Wahrscheinlichkeit nicht ist ...

Das Besondere ist auch, dass wir hier Frauen treffen, die sich zwar typisch arabisch kleiden, z.T. sogar vollstaendich verschleiert sind, aber trotzdem durch Walking regelmaessig etwas fuer ihre Fitness tun. Dieser Wahn hat also auch in der arabischen Welt schon um sich gegriffen. Zumindest im kleinen, relativ liberalen Qatar...