Schnelles...

Montag, 10. August 2009

Angeregt durch Maris Speedbooterlebnis will ich noch was aus Schottland berichten. Südlich von Oban liegt die Isle of Seil .Sie ist Ausgangspunkt für verschiedene Anbieter von Bootstouren durch die "Inneren Hebriden". Wir hatten uns für eine Wildlife- Safari entschieden. Es stellte sich vor Ort heraus, dass wir mit einem Speedboot über  2 Stunden zwischen den Inseln Jura und Scull herumcruisen würden. Wir erhielten wetterfeste Kleidung und eine Schwimmweste, und schon durften wir auf dem Sattelsitz Platz nehmen. Los gings mit ein paar Schlenkern des Bootsführers , sozusagen zum "Aufwärmen". Aber diese Achterbahneinlagen blieben die Ausnahme und waren das Sahnehäubchen auf dieser Tour! Eine Robbenkolonie, eine Lachsfarm, Rotwild auf den Inseln, Delfine, ein Weißschwanzadler (3m Flügelspanne!) mit Jungtier und ein natürlicher Whirlpool zwischen 2 Inseln - ein Höhepunkt jagte den anderen! Es war atemberaubend- windig und schön! Bei einem Schottlandaufenthalt unbedingt so etwas mit einplanen!

P.S. Ein paar Bilder davon werden dem Album hinzugefügt ...

Verbessertes

Sonntag, 9. August 2009
Ich habe das Album -Layout noch einmal verändert- ich glaube, verbessert!Enjoy it again!

Bildliches

Sonntag, 9. August 2009
Lesen bildet! Ich habe die Notizen auf meiner Seite nochmal gelesen und nun gibt es ein zugängliches Album vom Scotland-Trip. Bitte den "highlander" dafür  dafür doppelklicken- wie mit dem Kamel. Großer Dank gilt trotzdem der Mari, die das Bild an die Oberfläche gebracht hat. Viel Vergnügen also !

Spielerisches(2)...

Samstag, 8. August 2009

Highlandgames - jeder Veranstalter nimmt natürlich für sich in Anspruch, die authentischsten und orginellsten Spiele organisiert zu haben. In Fort William gab es in diesem Zusammenhang den Auftritt der CLANNS. Diese Truppe lebt mit einer kleinen Zeltstadt wie im schottischen Mittelalter und führt entsprechende Schaukämpfe vor. Dem typischen . manchmal für uns makaberen Humor folgend, werden dabei gleich mal der Hund eines Zuschauers mit dem Schwert attackiert und es fliegt eine blutige, scheinbar abgehackte (Gummi-)Hand ins Publikum! Sehr lustig!

Selbstverständlich gab es auch den Klassiker: Tossing the Caber - das Baumstammwerfen. 4 Wettkämpfer versuchten in 3 Durchgängen, das Riesending regelkonform zum Überschlag zu bringen. Es gelang keinem der vier. Nach sehr kurzer Beratung wurde ein Bock und eine Säge herbeigeholt und einer der Teilnehmer kürzte das Wettkampfgerät um die vorher vereinbarten Zentimeter! Das nenne ich unkompliziert! Danach begann die 2. Runde, die dann auch einen eindeutigen Sieger hervorbrachte. So einfach können Spielregeln sein...

Spielerisches (1)...

Donnerstag, 6. August 2009

In Radeberg finden am Wochenende Sächsische Highland-Games statt. Wir haben in Fort William einen Nachmittag beim Original verbracht. Auch hier haben wir die schon beschriebene Entspanntheit deutlich erlebt. Bei den Schotten bestehen die Games ja nicht nur aus dem, was uns hier auf dem Kontinent dafür verkauft wird: Steine schleudern und Baumstammwerfen. Wettberbe im BAGPIPE - Spiel und im klassischen Volkstanz sind ein weiterer- sogar der wichtigere- Bestandteil. Dazu kommen Wettkämpfe in der Leichtathletik und manchmal sogar im Radfahren. In verschiedenen Altersklassen wird gelaufen und gesprungen. Und wenn sich Dinge überschneiden, dann läuft das Mädchen oder der Junge eben gleichmal in seinem Kostüm vom Tanzen oder Bagpipe- Spiel die 400m mit...

Ein großer Spaß war das Haggis- Hurling (Werfen eines gefüllten Schafsmagens) für Jedermann. Für 1Pfund bekam jeder einen Kilt, musste mit beiden Beinen auf dem abgesägten Whiskeyfass stehen und hatte 3 Versuche, den Haggis in einem vorgegebenen Korridor über eine Mindestweite von ca. 15 Metern zu werfen. Gelang das wenigstens einmal, gab's hinterher einen Whiskey.

Ein weiterer sportlicher Höhepunkt war das Cow Hill- Race.Das ist ein Crosslauf auf einen benachbarten Berg,den COW HILL, um den Sendemast an der Spitze herum und zurück.Klingt eigentlich ganz harmlos/normal, war es aber keineswegs! Der Berg ragte steil auf, hatte eine geografische Höhe von etwa 300m - das Stadion lag etwa 50m über NN. Weglos ging es direkt nach oben und genauso zurück. Es war wirklich spektakulär! Entsprechend wurden die Teilnehmer bei ihrer Rückkehr ins Stadion begrüßt.

Stacheliges

Dienstag, 4. August 2009

Wie schafft es ein Fastunkraut zum nationalen Symbol? Warum werden riesige Einkaufszentren THISTLE genannt? Warum prangt diese stachelige Pflanze stilisiert auf jedem Schild, dass den Weg zu einer Sehenswürdigkeit weist? Wie nicht anders zu erwarten gibt es dafür einen geschichtlichen Grund und natürlich spielen auch die "Engländer" eine Rolle dabei. Folgendes soll sich zugetragen haben: Es gab wieder einmal eine kriegerische Auseinandersetzung zwischen Engländern und Schotten. Tagsüber wurde gekämpft, dann wurde abgebrochen, um zu schlafen. Die Engländer meinten nun, die Schotten überlisten zu können, indem sie mitten in der Nacht einen Angriff starteten. Auf leisen Sohlen, also barfüßig, schlichen sie sich an. In der Dunkelheit erkannten sie das riesige Diestelfeld nicht, das sie überqueren mussten. Man kann sich das Geschrei der barfüßigen Engländer durchaus vorstellen, oder? Unsere braven Schotten waren geweckt und gewarnt, konnten sich entsprechend wappnen und zum Gegenschlag losschlagen. So hatten also die Diesteln die hinterhältige Vernichtung des schottischen Heeres durch die Engländer verhindert. Wenn das kein Grund für die nationale Verehrung ist... 

weiterhin Freundliches

Montag, 3. August 2009

Heute noch ein paar Erlebnisse und daraus resultierende Gedanken zum Thema being relaxed.Links zu fahren fällt keinem Continental auf Anhieb leicht. Ich bin in den 12 Tagen rund 1200 Meilen gefahren und es wurde eigentlich stündlich einfacher für mich. Trotzdem standen mir am letzten Tag auf der Rückfahrt nach Edinbourgh die schottischen Transporter immer noch förmlich im Kofferraum. Also war ich immer noch zu langsam. Ich bin allerdings die ganze Zeit über der freundlichen Aufforderung, doch die zahlreich vorhandenen Parkplätze bzw. Ausweichbuchten zu nutzen, um das Überholen durch Nachfolgende zu ermöglichen, gern und oft gefolgt. Die touristengeplagte arbeitende schottische Bevölkerung hat es mir ausnahmslos immer mit einem Zeichen (kurzer Warnblink o.ä.) gedankt!

Ein um Auskunft ersuchter Busfahrer wechselte sofort in das für ihn fremde Deutsch, um uns zu helfen. In den Gesprächen wurde immer nur positiv zu Deutschland Stellung genommen. "Tolles, schönes Land","nette Leute", usw. usw. Mit unserer Ortsangabe "DRESDEN" konnten allerdings nur Wenige etwas anfangen. Man kennt Münster,Koblenz, Paderborn - durch den Dienst in der Army und die frühere Stationierung in Deutschland! Wir sind eben doch nicht das bevorzugte Reiseland der Schotten/ Briten!

Mit einer zeitweiligen Mitbewohnerin (aus der Nähe von London und very British) ergaben sich 3 Morgen lang intensive Frühstücksgespräche. Von ihr habe ich auch erfahren, warum die Diestel als nationales Symbol von den Schotten verehrt und genutzt wird. Aber das erzähle ich morgen...