DB- nein danke...

Sonntag, 22. August 2010

"Ich wollte es auch einmal so gut haben wie viele andere Menschen. Es ist mir schlecht bekommen..."

Von Donnerstag bis Sonnabend hatte ich dienstlich in Berlin zu tun. So entschied ich mich, endlich mal ICE zu fahren von Dresden nach Berlin und zurück. Bei der Vorbereitung stellte ich fest, dass das nur mit einem Umweg über Leipzig geht. Da aber die Fahrzeiten von der Direktverbindung nicht abwichen, habe ich mich darauf eingelassen. Die Hinfahrt war entspannt und interessant. Die Rückfahrt war das blanke Chaos.

Uns Fahrgästen wurde tröpfchenweise mitgeteilt, dass sich die Abfahrt um 5 - 30 -40 - 45 - 50 - 65- 70 min "wegen Triebwerksproblemen" verzögern wird. Reisenden über Leipzig hinaus wurde empfohlen, den nächsten (!)ICE Richtung München zu nutzen. Das Gedränge will ich mir nicht wirklich vorstellen. Ich selbst habe dann ca. eine halbe Stunde damit verbracht, zwischen DB ServicePoint und DB Reisezentrum zu pendeln, um meine zuggebundene Onlinefahrkarte umschreiben zu lassen, um die Direktverbindung nach Dresden nutzen zu können. Eine Verspätung konnte mir nicht bestätigt werden, da ich meinen Zielort Dresden nur 45 min später als geplant erreichen würde... Mir reicht´s jedenfalls wieder für eine Weile.


Vergängliches

Samstag, 14. August 2010

"AUCH TOT" - das sollte unbedingt in der entsprechenden Anzeige von Josef Fuchs stehen. Diese 2 Worte sind typisch für einen Mann, der in kein Raster passte. Er war ver-beamteter Nachrichtentechniker, dann "Alleskönner und - tuer", Computerspezialist, ab 1997 ohne gültiges Personaldokument ( für einige damit asozial) und ab 2007 der "Undertaker" bei der LOE RIVER COMPANY" in Radebeul. Und so kam es , dass ihn gestern ca. 100 Westernbegeisterte in historischer Aufmachung auf seinem letzten Weg durch Kötzschenbroda begleitet haben. Dieser Leichenzug war keine Theaterinszenierung und auch kein Werbegag, er war traurige Realität. Ein sehr kluger, hilfsbereiter und besonderer Mensch hat uns mit nur 50 Jahren für immer verlassen...   

Nächtliches

Samstag, 7. August 2010

Gestern gab es in unserer Stadt die "lange Einkaufsnacht". Mit vielen Ideen und viel Einsatz hatten 2 Vereine sowie die Einzelhändler und Gewerbetreibenden den (oder das?) "Event" vorbereitet.

Leider reduzieren sich die Aktivitäten der Besucher/ Gäste auf Essen,Trinken & geselliges Beisammensein. Das ist ja an sich sehr schön, geht aber an der eigentlichen Absicht vorbei, oder? Wer von den Beteiligten nichts Eß- und Trinkbares anbieten kann, geht leer aus. Und auch die Geschäfte außerhalb des Marktes haben ganz schlechte Karten. Andererseits will auch niemand nichts unversucht lassen, den Umsatz ein wenig anzukurbeln und die weitere Existenz zu sichern.Eine ganz schwierige Situation für viele...