Hoffnungsvolles...
Ich hatte in Sachen
"Grünmetzmühlenwehr"unseren Landtagsabgeordneten informiert. Heute
ist die offizielle Antwort eingegangen. Sie lässt uns wieder etwas hoffen:
Laut Aussage des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt
und Landwirtschaft ist der Planfeststellungsbeschluss (PFB) zum Umbau des
bestehenden, nicht betriebstüchtigen Wehres in eine raue Rampe gegen den vier
Einwender Klage erhoben haben, nicht rechtskräftig.
Außerdem liegt eine Interessensbekundung eines Wasserkraftbetreibers vor.
Dieser soll bis März/April die Genehmigungsfähigkeit seines Vorhabens
nachweisen (insbes. wasser- und naturschutzrechtlich) und konkretisieren.
Die Besorgnis, dass der See der Freundschaft durch die Beseitigung des Wehres
trockenfällt, ist unbegründet. Die Speisung des Zulaufgrabens ist im PFB
abgesichert. Unabhängig davon muss Sachsenforst als See-Eigentümer eine
Erlaubnis bei der Unteren Wasserbehörde einholen.
Hinsichtlich der monierten Kosten ist außerdem darauf hinzuweisen, dass der
Freistaat zur Einhaltung der EU-Wasserrahmen-Richtlinie sowieso etwas tun
müsste, also beispielsweise eine Fischaufstiegshilfe bauen. Das hätte neben den
reinen Baukosten dann wieder laufende Unterhaltungskosten zur Folge, die bei
einer rauen Rampe weitestgehend entfallen.
So weit - so gut. Der letzte Absatz lässt mich natürlich wieder
fragen:Wieviel EU tut uns gut?


